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Streiflichter vom Kinderpilgerweg 2010

Pilgern ist für mich ...

  • Zuhause und Schule ausblenden und Spaß haben
  • Eigentlich wie Urlaub, nur dass man wandert
  • Grenzen überschreiten
  • Neue Freunde finden
  • Streben nach der nächsten Unterkunft
  • Bestärkt werden in meinem Glauben zu Gott
  • Die Natur entdecken
  • An meine Grenzen kommen
  • Schmerzen haben
  • Anstrengung
  • Etwas, auf dass ich mich jedes Jahr wieder freue
  • Den Jakobsweg wandern
  • Schlafen
  • Laufen und nachdenken
  • Laufen und singen
  • Nach der Anstrengung will ich nur noch schlafen
  • Das Leben ist wie pilgern, es gibt leichte und d schwere Wege
  • Egal welches Wetter, wir laufen
  • Zeit zum Nachdenken finden
  • Damit mir meine Sünden vergeben werden

... Nun ja, der schlimmste Tag war Donnerstag. Morgens um 8.30 Uhr brechen wir auf. Und welch ein Wunder, es fängt an zu regnen. 10,5 km mussten wir so bewältigen. Das war die Hölle. Zum Glück gab es auch gute Dinge, z.B. das Essen und das Schwimmen gehen. Insgesamt war es eine schöne Woche, die ich jederzeit wiederholen würde ...

 

Der Weg war lang und hart, aber so eine tolle Gruppe wie dieses Jahr gab es noch nie! Es war nie langweilig, denn jeder hatte seine Witze gemacht. Wir haben ganz viele Spiele gespielt, wo alle mitgemacht haben. Die Betreuer waren alle total nett, denn sie haben mit uns sehr viele Sachen gemacht. Es gab Berge, bei denen jeder dachte, dass er nicht hochkommen würde, aber zusammen haben wir es dann doch immer geschafft. Wir sind in Kirchengemeinden untergekommen und mussten immer in Schlafsäcken und auf Isomatten schlafen, aber das haben wir auch geschafft. Ich hoffe, dass der nächste Pilgerweg wieder so schön wird.

 

Am Donnerstag den 3. Juni haben wir uns alle erst mal auf das lange schlafen gefreut. Als wir dann um 8 Uhr aufgestanden sind, haben wir uns auf das leckere Frühstück gestürzt. Nach diesem schmackhaften Ereignis haben wir uns auf den „nur“ 10,5 km langen Weg gemacht. Wir dachten, dass es ein schöner Tag wird, weil es nicht so weit wie an den anderen Tagen war. (Dienstag 21 km, Mittwoch 23 km, Freitag 23,5 km). Nach ca. einem Kilometer fing es an zu regnen. Unsere Haare haben getropft und uns war sehr, sehr, sehr kalt. Außerdem konnten alle ein Ameisenschwimmbad in ihren Schuhen eröffnen. Als die Hälfte des Weges geschafft war, fing es noch mehr zu regnen an. Nun war auch die komplette Kleidung nass und uns war noch kälter. Zum Glück haben wir eine laufende Heizung gefunden, ein Junge aus unserer Gruppe, an dem wir unsere Hände aufwärmen konnten. Als wir ankamen haben wir uns alle umgezogen. Zum Aufwärmen gab es leckeren Milchreis. ...

 

 



Die barfüßige Freiheit
Als die Schuhe drückten und die Blasen größer wurden kamen wir an einem matschigen Wald. Wir dachten, wir tun unseren Füßen etwas Gutes, indem wir die Schuhe auszogen und barfüßig durch den vermatschten Wald liefen. Am Anfang hatten wir noch ein Freiheitsgefühl und dachten, dass ist das Leben entdecken, doch nach einer kurzen Zeit wurde der Weg, welcher vorher noch schön schlammig  und wohltuend für die Füße war steinig. Daraufhin quetschten wir uns wieder in die engen Wanderschuhe und gingen unseren Weg weiter.


13. April 2010 Neuer erster Vorsitzender im Gemeinde- und Diakonieverein

In der Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Diakonievereins wurde Wolfram Behnisch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er hat den langjährigen Vorsitzenden Diakon Christian Käb abgelöst. Ihm sei herzlicher Dank gesagt für sein Engagement im Vorsitz der Diakonievereins.


13. April 2010 EmmHaus-Café mittwochs geöffnet

An jedem Mittwoch ist das EmmHaus-Café geöffnet. Es gibt ntürlich - wie es sich für ein Café gehört - Kaffee und Tee und Kuchen. Außerdem stehen Bücher bereit, die Sie gegen ein eigenes ausgelesenes tauschen oder gegen Spende zur Ihrem Bücherregal daheim hinzufügen können.


Die Initiative „Leben jetzt. Und ewig“ wurde von den Nürnberger Dekanen ins Leben gerufen und hat nach und nach immer mehr Unterstützer/innen gefunden.

Alle wichtigen Informationen und Aktionen rund um die Initiative finden Sie  hier.