Kurzansprache zum Sonntag Judika
von Pfarrer MIchael Boronowsky

 

Liebe Emmausgemeinde,

auch an diesem Sonntag läutet um 10.00 Uhr die Glocke unserer Emmauskirche, so wie auch viele andere Glocken in Nürnberg. Sie lädt Sie ein zum Gottesdienst zu Hause. Wir feiern heute den Sonntag Judika. „Gott, schaffe mir Recht … und errette mich“ diese Worte aus dem 43. Psalm geben diesem Sonntag den Namen. Die Passionszeit geht ihrem Höhepunkt entgegen. In den Worten des Predigttextes blicken wir schon auf das Leiden am Karfreitag. So heißt es im Hebräerbrief im 13. Kapitel: 12 Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. 13 So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. 14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

 

Drinnen und draußen „Du bist raus!“ diese Worte hört niemand gerne. Weder die Teilnehmer bei diversen Castingshows, noch die Sportler bei einem Wettkampf oder vor einem Spiel. Wenn die Firma pleite macht, sind plötzlich auch langjährige Mitarbeiter „draußen“ und müssen sich eine neue Arbeitsstätte suchen. Wenn Kinder und Jugendliche finanziell nicht mithalten oder aus anderen Gründen gemobbt werden, finden sie sich „draußen“ wieder. „Draußen-sein“ bedeutet, nicht mehr dazu zugehören. Wir sind nicht mehr Teil der (Erfolgs-)Gemeinschaft. Draußen sind wir alleine. Draußen weht ein rauer Wind der Kritik und der Selbstzweifel. Drinnen fühlen wir uns stark. Da können wir uns in der Menge der Leute verstecken. Gemeinsam sind wir stark. Die Erfahrung des „Draußen“ nimmt der Schreiber des Hebräerbriefes auf. Bezüglich des Leidens und Sterbens Jesu heißt es, „Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor (V12).“ Jesus kam als Gottes Sohn mit einer wichtigen Botschaft in diese Welt: Gott liebt diese Welt. Gott liebt die Menschen. Der Mensch Jesus lebt nicht als König oder Herrscher auf dieser Welt, sondern als ganz normaler Mensch. Er lebte mit ihnen und predigte, dass das Reich Gottes und seine Liebe nahe sind.

 

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Ein wunderschöner Frühlingsmorgen.

Spatzen machen sich an die Familienplanung.

Die Gartenstadt ist ruhig. Sehr ruhig. Die Vögel zwitschern.

Kaum Motorenlärm. Hin und wieder "Rangierbahnhof".

Spaziergang durch den Wald zum Hafen.

Treffe einige "Damen-WGs" mit Hunden. Mindestabstand? Eher nicht.

Kirchengemeinde auf Sparflamme.

Aushänge analog und digital.

Was brauchen Sie?

Gottesdienste - wir denken noch nach, wie das an Ostern sein kann und darf.

Osterfeuer digital? Abendmahl auch?

Nicht alle sind online erreichbar.

 

 

Einige Erdbestattungen. Ganz kleiner Rahmen.

Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit.

Es ist doch wichtig, gemeinsam einen lieben Menschen zu würdigen.

Viele andere warten mit der Urnenbeisetzung ihrer Lieben bis in den Sommer.

Wer uns in diesen Tagen hervorragend persönlich vertritt,

in alle Häuser hineinkommt,

das sind unsere Emmaus-Pflegekräfte.

Die roten Wagen sind immer gut zu erkennen.

Und die Mitarbeitenden?

Mundschutz, Haube - kleidsam sieht anders aus. :)

Aber gut so. Wir danken ihnen!

Heute abend werde ich mir wieder die Zahlen des Tages ansehen.

Ein 17jähriger Kanadier sammelt weltweit alles Aktuelle um die Pandemie. Sehr übersichtlich.

 https://ncov2019.live

 

Und sehr traurig.

Ich bete dafür,

dass Gott bei denen ist,

die sich um die Kranken und Sterbenden kümmern,

ihnen Kraft, Besonnenheit und Ruhe schenkt,

dass die Wissenschaftler ein Medikament finden,

damit die Kranken geheilt werden

und Impfstoffe,

damit die Gesunden nicht krank werden müssen.

Und Ihnen wünsche ich, dass Sie gesund und munter bleiben.

Ihre Pfarrerin Karin Deter

 

 

Jeden Sonntag wird unsere Glocke in das allgemeine Glockenläuten in Nürnberg und darüberhinaus einstimmen.

Die Glocken laden zu einem stillen Gebet, zum Singen, zum Innehalten ein - gleichzeitig an verschiedenen Orten. Auch so kann Gemeinschaft entstehen.

 

PS: Abends um 19 Uhr singen und musizieren inzwischen viele Menschen auf ihren Balkonen, an den Fenstern oder in den Gärten und auf der Straße "Der Mond ist aufgegangen" - natürlich mit dem gebührenden Abstand. Andere stellen eine Kerze ins Fenster.

 

 

An jedem Sonntag wird ein Gottesdienst in den Fernseh- und Radiosendern übertragen. Hier finden Sie die aktuellen  Fernsehgottesdienste zum Mitfeiern zu Hause.

Auf dieversen  Radiosendern werden Gottesdienste und Andachten zu unterschiedlichen Tageszeiten angeboten.

 

Weitere Gottesdienstformate sowie Anregungen finden Sie unter  www.kirchevonzuhause.de oder auf  www.evangelisch.de

 

Kirche für Kinder

für Kinder sind auf der  Kindergottesdienstseite der EKD verschiedene Dinge zusammengefasst. Gerne können Sie auch bei der Kinderkirche im afg nachfragen (0911 4316131 - kinderkirche@afg-elkb.de)

 

Auf der  Website des Dekanats Nürnberg finden Sie ebenfalls Hinweise, z.B. können Sie täglich ab 17 Uhr die Kurzandacht in St. Lorenz mitfeiern.

 

 

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Nur noch vor die Tür gehen, wenn es unbedingt sein muss. Das ist gegenwärtig die Devise – vor allem für Risikogruppen wie ältere Mitmenschen oder Personen mit Vorerkrankungen. Und wer bereits mit COVID-19 diagnostiziert wurde oder zur Vorsicht unter Quarantäne steht, darf gar nicht mehr das Haus verlassen.

 

Wie wir uns in diesen Zeiten des ‚Abstandhaltens‘ dennoch solidarisch beistehen können, zeigt die Kartenaktion des Evang.-Luth. Dekanats Nürnberg:

„Hier geht es um konkrete, handfeste Hilfe. Wir wollen ja für die Menschen da sein – nur anders. Auf unseren Karten kann man seine Kontaktdaten eintragen und angeben, ob man zum Beispiel für betroffene Mitmenschen dringende Besorgungen erledigen oder einkaufen kann“, so Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein.

 

Die Karten stellt das Dekanat als PDF auf seiner Webseite zur Verfügung. Sie können beliebig oft ausgedruckt und etwa in den Briefkästen des eigenen Hauses oder in der Nachbarschaft verteilt werden.

 Weitere Informationen 

 

Zum Herunterladen

Postkarte Kirche digital - A6

Postkarte-ViralKindness-A4.pdf

Postkarte-ViralKindness-A6.pdf

Postkarte-ViralKindness-A4_grau.pdf


Postkarte-Kirche-digital-A6
Postkarte-ViralKidness-A6
Postkarte-ViralKindness-A4-lila
Postkarte-ViralKindness-A4-grau

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Liebe Gemeindeglieder,

 

bis auf Weiteres (erst einmal bis 20.4.2020) werden in unseren Gemeinderäume keine Gruppen und Kreise stattfinden.

 

Auch Gottesdienste finden nicht mehr in gewohnter Weise statt.

Für Trauerbegleitung stehen wir zur Verfügung.

 

Wir werden auf unserer Website Änderungen und neue Informationen bereitstellen. Bitte sagen Sie es auch an Menschen weiter, die keinen Zugang zum Internet haben oder für die diese Informationsquelle ungewohnt ist.

 

Auch wenn unsere Räume geschlossen sind, können Sie gerne wie gewohnt telefonisch und per E-Mail ( Pfarrerin Karin Deter und  Pfarrer Michael Boronowsky) mit uns Kontakt aufnehmen. Wir sind weiterhin für Sie da und im Gebet verbunden.

 

 

Die aktuelle Ausgabe können Sie sich hier herunterladen.

 

Die Fasten- und Passionszeit liegt vor uns, Ostern kommt in den Blick.

Vieles hatten wir in der Gemeinde geplant. Unsere Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern werden nicht in dem gewohnten Rahmen stattfinden. Aber wir überlegen uns etwas anderes. Schauen Sie einfach wieder vorbei.

Oder blättern Sie in der digitalen Ausgabe...

Wer noch etwas zu Dietrich Bonhoeffer oder Alfred Delp wissen möchte - auch dazu finden Sie etwas.

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Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Gerne wollten wir mit möglichst vielen Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden am 3. Mai ihr Jubiläum feiern.

In der zweiten Märzwoche hatten wir die Einladungen an all diejenigen verschickt, die wir ausfindig machen konnten.

Diese Feier werden wir nun verschieben.

Dennoch:

Aus Datenschutzgründen ist es uns nicht mehr möglich, evangelische Gemeindemitglieder außerhalb unserer Kirchengemeinde in der Datenbank unserer Landeskirche aufzuspüren.

Daher sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen.

Wenn Sie noch Kontakt zu Ihren Mitkonfirmandinnen und -konfirmanden haben und selber vor 25, 50, 60, 70, 75, 80 oder 85 Jahren in der Emmauskirche konfirmiert wurden, dann helfen Sie uns sehr, wenn Sie sie auf das geplante Fest hinweisen, damit wir miteinander in Kontakt kommen können.

Wir hoffen, dass es uns gelingt, möglichst alle Jubilarinnen und Jubilare zu erreichen.

Sie gehören zu einem der genannten Jubelkonfirmationsjahrgänge und wohnen nicht mehr im Gebiet der Kirchengemeinde, dann melden Sie sich bitte persönlich oder telefonisch im Pfarramt oder per  E-Mail.